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SAG JA - STOLBERG 2019

 

Als es im September 2017 zum ersten Mal hieß: „Sag ja in Stolberg“, war noch nicht absehbar, welchen großen Erfolg dieses neue Veranstaltungsformat haben würde: Mit über 250 Besucherinnen und Besuchern konnte die Messe einen tollen Auftakt feiern, während die Ausstellerinnen und Aussteller aus Stolberg und der gesamten Region ihre große Angebotsvielfalt präsentieren konnten: Beauty, Brautmoden und Herrenausstatter, Floristik, Konditoreien und Catering, Dekoration, Fotografie, Musik, Schmuck, Tanz sowie Hochzeitsfahrzeuge – dies waren die Schwerpunkte der ersten Messe.

 

Diese große Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten bedeutet aber vor allem auch eines: Damit einer der schönsten Tage im Leben am Ende auch Wirklichkeit werden kann, benötigt es vor allem viel Arbeit. Da gilt es, nicht den Überblick zu verlieren. Kurze Wege sparen Zeit und Nerven. Deshalb zeigt „Sag ja in Stolberg“ perfekt, wie gut Stolberg und die gesamte Region aufgestellt sind, um heiratswilligen Paaren möglichst lange Wege und großen Zeitaufwand bei der Verwirklichung ihrer Traumhochzeit zu ersparen!

 

SAVE THE DATE - 15. SEPTEMBER 2019

 

Am Sonntag, 15. September 201911-17 Uhr, verwandelt sich der Zinkhütter Hof mit seinem industriekulturellen Charme wieder zur Kulisse für „Sag ja in Stolberg“. Lassen Sie sich von regionalen Anbietern rund um das Thema Hochzeit inspirieren und professionell beraten!

 

Die Kupferstadt Stolberg lädt Sie auch in diesem Jahr wieder herzlich ein, dabei zu sein!

 

Mehr Informationen zur Messe findet Ihr unter: https://sagjainstolberg.jimdo.com

 

GÄSTELISTE STRESSFREI ERSTELLEN

 

Nach dem romantischsten Antrag aller Zeiten und der ersten Aufregung geht es jetzt ans Eingemachte: Sie krempeln die Ärmel hoch und begeben sich an die Hochzeitsvorbereitungen. Dabei lautet ein wichtiger Schritt: Die Gästeliste fertig stellen. Aber keine Angst, das kriegen Sie hin!

 

Ihr großer Tag

 

Denn es ist Ihr großer Tag – und damit auch Ihre Entscheidung. Wir geben Ihnen nur ein paar Regeln mit auf den Weg, um alle wichtigen Menschen zu beachten und das Budget nicht zu überschreiten. Wie groß das Hochzeitsbudget ist, steht nämlich zu Beginn der Planung meist noch nicht fest. Deshalb lohnt es sich, in einem der ersten Schritte die vorläufige Liste zu erstellen.

 

Sie kann später noch angepasst werden. Erst einmal wollen Sie eine ungefähre Vorstellung über die Anzahl bekommen: Werden es eher 50, eher 100 oder mehr Gäste? Mit dieser ersten Schätzung können Sie sich schon auf die Suche nach einer passenden Location machen. Um einen Überblick zu bekommen, gehen Sie gemeinsam folgende Gruppen durch:

 

- Enge Verwandte: Eltern, Geschwister, Omas und Opas

 

- Andere Verwandte wie Onkel und Tanten, Cousinen, etc.

 

- Entfernte Verwandte: Großtanten, ...

 

- Enge Freunde

 

- Bekannte, die Sie gern haben

 

- Andere Menschen, die Sie mögen, wie Kollegen, Vereinskumpel, etc.

 

- Menschen, die Ihre Eltern gern dabei hätten

 

- Partner und Kinder der Eingeladenen

 

 

Gemeinsam entscheiden

 

Nehmen Sie sich Zeit zu zweit und überlegen, wer in einer idealen Welt alles dabei sein sollte. Im nächsten Schritt können Sie die potentiellen Gäste einteilen in eine A- und B-Liste: Auf die A-Liste kommen alle, die unbedingt da sein müssen (Familie, engste Freunde ...), die B-Liste sind Menschen, die Sie mögen, die aber auch ohne Einladung überleben werden.

 

Überlegen Sie gut, ob das Verhältnis zu Bekannten oder Kollegen eng genug ist, um sie an diesem Tag teilhaben zu lassen. Für alle Personen, die Sie nicht zur Hochzeitsfeier selbst einladen können, ist ein Polterabend oder Junggesellen-abschied eine schöne Idee. So können Sie mit einem größeren Kreis feiern, ohne dass die Hochzeitsfeier selbst zu teuer wird. Und rechnen Sie damit, dass 90 Prozent der eingeladenen Gäste auch zusagen werden. Jeder Eingeladene bemüht sich, zu einer Hochzeit zu kommen und sagt nur in sehr gut begründeten Fällen seine Teilnahme ab.

 

 

GÄSTE BEKANNT MACHEN – NEUE FREUNDSCHAFTEN PFLANZEN

 

Damit die Hochzeit der schönste Tag in Ihrem Leben wird, soll die Hochzeitsfeier auch eines sein: Eine tolle Party. Und auf tollen Partys isst und tanzt und feiert man nicht nur, man lernt auch interessante Menschen kennen. Um es Ihren Gästen ein bisschen leichter zu machen, haben wir ein paar Ideen zusammengestellt.

 

Auf der Hochzeit treffen Menschen aus Ihren verschiedenen Lebensbereichen aufeinander. Weil nicht jeder gleich kontaktfreudig ist und die Frage „Und? Woher kennst Du das Brautpaar?“ nicht immer zu einer angeregten Unterhaltung führt, hilft es, den Gästen einen sanften Schubs zu geben.

 

Sie kennen Ihre Gäste am besten und können Sie unterstützen, Gesprächsstoff miteinander zu finden. Weil Sie an diesem Tag jedoch viel zu tun haben, spannen Sie am besten auch Ihre Trauzeugen oder andere Eingeweihte dazu ein.

 

Eine gute Art der Vorstellung ist es, Informationen mitzugeben, an die der Gesprächspartner anknüpfen kann: „Das ist Basti. Er arbeitet bei XY und hat gerade seine Yogalehrerausbildung gemacht ...“ Oder: „Marie ist meine alte Studienfreundin. Sie spielt Bass in einer Band ...“ Und schon entstehen Gespräche: „Yoga also. Ich mache ja gern Pilates…“ oder „Welche Musik spielt ihr denn so?“ Natürlich kann man nichts erzwingen. Aber auf so mancher Hochzeit sind schon neue Freundschaften oder Liebespaare entstanden.

 

Wem die Idee auf der Feier selbst zu stressig erscheint, der kann auch ein wenig mehr in die Vorbereitung investieren und Namensschildchen für die Gäste anfertigen. So haben die gleich ein Gesprächsthema. Wie etwa:

 

Felix - Bruder der Braut - Liebt Game of Thrones

 

Oder, wenn es Budget und Zeitplan zulassen, können Sie ein Heft als „Hochzeits-Facebook“ drucken lassen. Darin befinden sich dann Fotos der Gäste und ein paar Informationen wie Verhältnis zum Brautpaar, Herkunft, Beruf oder Interessen. Das ist zwar etwas aufwendiger, aber Ihre Gäste werden Vergnügen und nach der Feier eine nette Erinnerungsstütze haben

 

 

Interview mit Sängerin Gabriella Massa

 

Niederländern ist die Sängerin mit italienischen Wurzeln sicher aus dem Fernsehen bekannt. Denn Gabriella Massa zog schon bei The Voice of Holland die Zuhörer mit der Stimme in ihren Bann. Doch nichts liebt die Sängerin mehr, als Paare bei ihrem schönsten Tag zu begleiten. Deshalb ist sie auch auf der Hochzeitsmesse Aachen vertreten.

 

Gabriella, was bedeutet Musik für dich?

 

Gabriella: Musik ist für mich eine Emotion. Ich kann einfach nicht ohne Musik leben. Denn egal, ob ich glücklich oder traurig bin – in der Musik habe ich immer eine Freundin. Sie begleitet mich in allen Momenten des Lebens. Ich liebe es, wenn ich mit meiner Stimme, meinen Worten Musik rüberbringen kann. Und wenn jemand traurig ist, und du singst und bringst ihn damit zum Lächeln – das ist das Schönste, was man überhaupt machen kann.

 

Wie bist du Sängerin geworden?

 

Gabriella: Musik ist, worin ich funktioniere. Als Kind habe ich Akkordeon und Blockflöte gespielt und hatte klassischen Gesangsunterricht. Ich habe auch an Wettbewerben teilgenommen. Die Leute haben enthusiastisch reagiert, da habe ich mein Talent weiterentwickelt.

 

Was ist für dich das besondere daran, auf Hochzeiten zu singen?

 

Gabriella: Das besondere ist, dass man als Sängerin bei einem so wichtigen Moment dabei ist, wenn etwas sehr emotionales geschieht. Für mich ist das eine der dankbarsten Aufgaben. Ich führe mit den Paaren vorher auch Gespräche. Und wenn es soweit ist, öffne ich meine Stimme, ich öffne meine Seele und eigentlich ist es die Seele, die singt.

 

Und was ist das Besondere an deinem Auftritt auf der Hochzeitsmesse?

 

Gabriella: Ich stehe dort auf der Bühne, bin aber auch als Ausstellerin dabei. Live-Musik ist immer etwas besonderes, weil sie die Leute trifft. Und wo man von Herzen singt, da kommt die Musik auch bei den Menschen an. Das schönste Kompliment für mich ist, wenn jemand hört, dass es bei mir von Herzen kommt.

 

Erinnerst du dich an eine außergewöhnliche Hochzeit?

 

Gabriella: Einmal kam ich als Überraschung. Die Braut war Walt Disney Fan. Beim Eröffnungstanz taten wir so, als gäbe es eine Störung beim DJ. Dann kam ich auf die Bühne und sang „Beauty and the Beast“. Das war sehr romantisch.

 

Wie war deine eigene Hochzeit?

 

Gabriella: Total schön. Allerdings ist es als professionelle Sängerin immer schwierig, einen Sänger zu finden, der den eigenen Ansprüchen genügt. Deshalb lief ganz klassisch „Ave Maria“ von Pavarotti. Abends zum Eröffnungstanz hatten wir aber eine Band.

 

Was ist für dich das romantischste Lied aller Zeiten?

 

Gabriella: „The power of love“ von Jennifer Rush zum Beispiel. Da gibt es diese Zeile „Cause I am your lady, and you are my man“.

 

Welche Rolle spielt denn Musik auf einer Hochzeit?

 

Gabriella: Sie ist eigentlich das Wichtigste. Denn Musik ist Emotion. Ebenso wie du dich in eine Location oder ein Hochzeitskleid verliebst, verliebst du dich auch in eine Stimme. Es soll das Perfect Match sein, die perfekte Kombination. Wenn ich dann als Hochzeitssängerin ausgesucht werde und mein Mosaiksteinchen dazu geben darf, bin ich glücklich.

 

HERRENMODE AUF DER HOCHZEIT

 

Anzug, Krawatte und fertig? Ganz so leicht ist es leider nicht. Egal, ob es uns gefällt: Beim Thema Heiraten kommt automatisch die Frage nach dem richtigen Outfit auf den Plan. Schließlich will man der Liebsten an diesem Tag eine besondere Ehre erweisen. Gleichzeitig möchte man auch selbst gut aussehen und sich wohlfühlen. Um all das zu erreichen, gibt es hier ein paar Tipps.

 

WIE SCHICK DARF´S SEIN?

 

Wenn Sie der legere Typ sind, ist Smart Casual vielleicht etwas für Sie. Ein klassisch geschnittener Anzug und eine schlichte Krawatte sind hier tatsächlich schon genug. Und ihre männlichen Gäste werden zumindest in guten Stoffhosen, mit guten Schuhen, in Hemd und Jackett erscheinen. Der Dresscode Black Tie hingegen verpflichtet für den Abend zu einem dunklen Smoking mit passender Hose und weißem Hemd. „Tie“ heißt hier nicht etwa Krawatte, sondern Fliege. Dazu können Sie das volle Programm auffahren und in Kummerbund oder Weste und dunklen Lackschuhen einmal den formvollendeten Gentleman herauskehren.

 

Wenn Sie auf der Einladung Cocktail als Dresscode angegeben haben, sind grundsätzlich auch hellere Farben erlaubt. Das gilt auch für das „einfarbige“ Hemd. Die Schuhe sollten dennoch Schwarz sein und mit einer klassischen Krawatte sind Sie gut bedient. Dass Jackett, Hose und auch Hemd einwandfrei gebügelt sein sollen, müssen wir hier ja nicht erwähnen. Und denken Sie daran, dass Sie als Bräutigam den Startschuss für den lockeren Teil des Abends geben. Bevor nicht Sie Ihr Sakko ausziehen, wird es kein anderer der männlichen Gäste (mit Anstand) tun. Aber auch Casual ist auf Hochzeiten immer mehr im Kommen. Sie verzichten auf den Dresscode und gucken einfach, was passiert.

 

GRAU UND BLAU

 

„Grau ist das neue Schwarz“ heißt es in der Modebranche. Und das zu recht, denn Grau ist ebenso gut zu kombinieren wie Schwarz und lässt sich mit verschiedensten Farben ergänzen und auflockern. Darüber hinaus – und jetzt wird es wichtig – passt Grau sehr gut zum weißen oder elfenbeinfarbenen Brautkleid. Hier finden Sie sicher ihren Lieblingston, der Sie am Hochzeitstag ins rechte Licht rückt. Wer es ein wenig ungewöhnlicher mag, ist mit einer weiteren Trendfarbe gut bedient: Blaue Kombinationen gibt es von Pastellblau für die Mutigen über Marine bis hin zu einem seriösen Dunkelblau.

 

SCHMALE SCHNITTE & COOLE ACCESSOIRES

Bei Hochzeitsanzügen sind schmale Silhouetten und körperbetonte Schnitte sehr hoch im Kurs. Zu Ihrem Glück, denn eng anliegende Jacketts und Sakkos setzen Ihre Muskeln perfekt in Szene – da sind bewundernde Blicke garantiert. Auch von der klassischen Krawatte können Sie Abstand nehmen, denn modische Fliegen begeistern auf Hochzeiten aller Stilrichtungen. Sie verleihen dem Outfit des Bräutigams einen sehr festlichen Look. Westen liegen ebenso im Trend und verleihen Ihnen ein wenig mehr Statur.

 

SMOKING UND VINTAGE

Wer gerne als Kavalier der alten Schule daherkommt, ist mit einem Smoking gerade richtig beraten. Er ist und bleibt eben der große Klassiker unter den Hochzeitsanzügen. Der feine Gesellschaftsanzug feiert sein stilvolles Comeback. Aber auch der Trend zu Vintage- und Bohemian-Hochzeiten hält noch an. Wenn Ihre Liebste also Blumenkranz oder romantische Rüschen trägt, müssen Sie ihr im aktuellen Hosenanzug in nichts nachstehen: Mit Stehkragen oder Zierknöpfen verströmen auch Sie einen Hauch Nostalgie.

 

DIE GROSSE HOCHZEITSCHECKLISTE

 

Jede Hochzeit ist einzigartig, genau wie jedes Liebespaar. Sie sollen sie nach Ihren Vorstellungen gestalten und Ihre eigene Persönlichkeit darin erkennbar machen. Diese Checkliste ist also – abgesehen von wirklich wichtigen Punkten wie „Termin beim Standesamt machen“ – eher ein Anker, den Sie nutzen und nach Ihrem Belieben anpassen können.

 

18 MONATE VORHER

 

- Hochzeitsmesse besuchen, um Ideen zu sammeln

 

- Hochzeitstermin festlegen

 

- Vorläufige Gästeliste überlegen

 

- Groben Budgetplan erstellen

 

- „Save-the-Date-Karten“ frühzeitig an wichtige Gästen verschicken

 

- Wie und wo soll geheiratet werden? Standesamt? Kirche? Freie Trauung?

 

- Wo soll gefeiert werden? Preisangebote verschiedener Locations vergleichen

 

12 MONATE VORHER

 

- Angebote von Fotografen, DJs und Cateringfirmen einholen

 

- erste Gedanken zur Hochzeits-Garderobe austauschen

 

- Unterlagen für das Standesamt zusammenstellen

 

- Trauzeugen, Brautjungfern und Blumenkinder auswählen

 

- spätestens jetzt die Location für die Feier reservieren

 

6 – 9 MONATE VORHER

- Hochzeitstermin beim Standesamt anmelden

 

- Hochzeitsfotografen/ -videografen buchen

 

- Text für die Einladungskarten erstellen

 

- Helfer für die Hochzeitsorganisation finden

 

- Flitterwochen buchen und Urlaub einreichen

 

- Band oder DJ für die Feier engagieren

 

- Zeremonienmeister auswählen und informieren

 

- Brautkleid kaufen oder schneidern lassen, Accessoires auswählen

 

- endgültige Gästeliste prüfen

 

- klären, wer zu welchem Teil der Feier eingeladen wird

 

- Einladungskarten, Tischkärtchen etc. in Auftrag geben

 

- Ausweise und Reisepässe für die Flitterwochen prüfen, Impfungen vornehmen lassen

 

4 MONATE VORHER

- Hochzeitsanzug für den Bräutigam auswählen

 

- Einladungskarten verschicken

 

- Hochzeitsfahrzeug (z.B. Kutsche oder Stretchlimo) und Transportmittel für die Gäste buchen

 

- Wunschliste für die Hochzeitsgeschenke zusammenstellen

 

- Gedanken über die Dekoration machen / Luftballons bestellen

 

3 MONATE VORHER

- Trauringe beim Juwelier aussuchen

 

- gemeinsam über einen Ehevertrag sprechen, dann eventuell zum Notar

 

- Ablauf planen und mit Trauzeugen und Brautjungfern ihre Aufgaben besprechen

 

- Hotelzimmer für die Hochzeitsnacht buchen

 

1 – 2 MONATE VORHER

- endgültige Gästeliste anhand der Rückmeldungen aufstellen

 

- Tischordnung austüfteln

 

- Blumenschmuck beim Floristen in Auftrag geben

 

- Übernachtungsmöglichkeiten für anreisende Gäste reservieren

 

- Gestaltung der Hochzeitstorte mit dem Konditor besprechen

 

- Budget im Auge behalten (!)

 

- Feinabstimmung für den Ablauf des Hochzeitstages vornehmen

 

- mit Foto-/Videografen und den Musikern genaue Abfolge durchgehen

 

- Termin für Probestyling beim Friseur oder Visagisten vereinbaren

 

- kleine Gastgeschenke besorgen

 

- Tanzstunden nehmen

 

- der Location die genaue Anzahl der Gäste mitteilen

 

- Ablauf des Essens und die Tischordnung mit dem Personal absprechen

 

- beim Visagisten / Friseur Termine festlegen oder Hausbesuch vereinbaren

 

- Fahrgemeinschaften für den Weg zur Kirche und zur Feier organisieren

 

- Gäste formlos zum Polterabend einladen

 

EINE WOCHE VORHER

- letzte Vorbereitungen für Polterabend treffen, Freunde um Unterstützung bitten

 

- Fahrtstrecken und -zeiten nochmals überprüfen, über Baustellen informieren

 

- Termine bei allen Dienstleistern noch einmal bestätigen lassen

 

EIN TAG VORHER

- spätestens heute Koffer für die Flitterwochen packen

 

- alles wichtige für die Trauung wie Papiere, Ausweise und Ringe bereitlegen (Trauzeugen brauchen auch einen Personalausweis!)

 

- Brauthandtasche mit wichtigen Utensilien wie Haarbürste, Makeup, Deo, Pflaster, etc. füllen

 

- ausreichend Trinkgeld für Blumen- und Geschenkelieferanten bereithalten

 

WENIGE STUNDEN VOHER

- Braut: mit Freundinnen oder Brautjungfern gemeinsam frühstücken, sich stylen und anziehen lassen

 

- Bräutigam: Brautstrauß beim Floristen abholen

 

- beide: Dreimal tiiiief in den Bauch atmen. Das wird!

 

 

EINE HOCHZEITSREDE, DIE SPASS MACHT

 

Die Trauung ist vorbei, das Hochzeitspaar und seine Gäste sitzen in schöner Atmosphäre zum Essen bereit. Jetzt ist die Zeit der Reden gekommen. Für gewöhnlich beginnt der Brautvater, dann folgen der Vater des Bräutigams, ein Trauzeuge und schließlich der Bräutigam selbst. Aber was macht eigentlich eine gute Rede aus? Wir haben die besten Tipps zusammengestellt, um die Gäste zum Lachen und Weinen zu bringen.

 

VORBEREITUNG

 

Je sicherer wir uns einer Sache sind, desto souveräner wirken wir. Also nehmen Sie sich genug Zeit, die Rede in Ruhe vorzubereiten. Dabei hilft es, sie nicht als lästige Pflicht anzusehen, sondern als das, was sie ist: Eine perfekte Plattform, Ihre Gedanken und Gefühle mit den Anwesenden zu teilen.

 

SCHREIBEN

 

Schreiben Sie im erstem Schritt ungefiltert auf, was Sie loswerden möchten. Über wen und was wollen Sie etwas sagen? Im nächsten Schritt können Sie aussortieren: Was ist wirklich wichtig, was kann weggelassen werden? Wenn Sie das getan haben, können Sie Ihrer Rede eine Gliederung geben: Einleitung – Hauptteil – Schluss.

 

Für einen freien Vortrag ist es ideal, wenn Sie möglichst kurze Sätze bilden. Schön ist es auch, wenn Sie das ein oder andere starke Zitat in Ihre Ansprache einflechten. Persönliche Eindrücke und Stimmungen stehen im Vordergrund. Insiderwitze sind erlaubt, sollten aber auf ein Minimum beschränkt werden. Die anderen Gäste fühlen sich sonst schnell gelangweilt und ausgeschlossen.

 

Auf zu private oder peinliche Details darf an dieser Stelle auch ruhig verzichtet werden. Spaß muss sein - aber Romantik und gute Stimmung wollen heute im Vordergrund stehen. Bringen Sie Herzlichkeit und Wärme in Ihren Ton. Und nicht vergessen: Fünf Minuten reichen aus, um das Wichtigste zu sagen. Wirklich.

 

GLIEDERN

 

Beim Einstieg ist es wichtig, direkt die Aufmerksamkeit der Hörer einzufangen. Das geht am besten mit einem Witz oder aber einer unerwarteten Information. Das Kurze Aha-Erlebnis lässt die Gäste an Ihren Lippen hängen. Und dann? Einer der zentralen Punkte der Rede ist natürlich der Dank: An Eltern und Familie, an Trauzeugen, Freunde und überhaupt alle Gäste. Hier ist es beliebt, sich zunächst bei allen Gästen zu bedanken und dann noch einmal bestimmten Personen – in der Wichtigkeit aufsteigend – seinen Dank auszudrücken.

 

Spannender wird Ihre Rede, wenn Sie sie zwischendurch mit einem Scherz oder einer netten Anekdote auflockern. Bis Sie schließlich zum Finale kommen: Dem Dank an die Braut – einer romantischen Liebeserklärung, die berührt. Das ist gar nicht so schwer: Sagen Sie einfach, wofür Sie Ihrer Liebsten dankbar sind (z.B. dass sie Freude in Ihr Leben bringt, Sie sich gemeinsam weiterentwickeln, bei ihr einen sicheren Ort gefunden haben ...) oder geben Sie eine kleine Geschichte preis, die Ihre Beziehung charakterisiert („Damals, als wir mitten im Nirgendwo die Autopanne hatten, hat sie die Ruhe behalten....“).

 

Zum Schluss sprechen Sie einen Toast mit allen Anwesenden aus.

 

ÜBEN

 

Wenn Ihre Rede steht, dürfen Sie sie ruhig einige Male durchlesen, bis Sie Ihnen in Fleisch und Blut übergegangen ist. Dann machen Sie sich Stichwortzettel, mit denen Sie die Rede mehrmals laut üben. Dabei können Sie die Zeit stoppen: Bleibe ich im Rahmen? Sollte ich noch etwas streichen oder ergänzen? Außerdem hilft Ihnen das laute Üben, auch Mimik und Gestik zu berücksichtigen. So geben Sie Ihren Worten mehr Gewicht. Und nicht zuletzt: Spreche ich laut genug, dass mich alle verstehen?

 

DIE REDE HALTEN

 

Falls Sie nervös sind, halten Sie sich vor Augen, dass nichts passieren kann: Die Menschen im Raum sind Ihnen wohl gesonnen und ein kleiner Versprecher kann höchst sympathisch wirken. Konzentrieren Sie sich auf das, was Sie zu sagen haben.

 

Stehen Sie auf. Und stellen Sie sich dorthin, wo jeder Sie sehen kann. Dann warten Sie, bis Sie die volle Aufmerksamkeit haben. Dazu sind Räuspern, mit Silberbesteck gegen das Glas schlagen oder ein lautes „Ich bitte um Eure Aufmerksamkeit“ erlaubt. Sprechen Sie laut, langsam und deutlich. Benutzen Sie ein Mikrofon bei größeren Feiern.

 

Und schließlich: Genießen Sie es! Heute ist ein besonderer Tag.